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FEUERWEHR-NEWS

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Zusammenfassung des Feuerwehrsportjahres 2019

Rückblick 2019


In diesem Jahr startete unsere Feuerwehrsportsaison anders als in den vergangenen Jahren, denn zwei unserer Kameraden traten beim 9. "Firefighterstairrun" am 11.05.2019 in Berlin an. Dort konnten sich Philipp Urbitsch mit einem Kameraden der Werkfeuerwehr der LEAG und Marco Rühlemann mit Danilo Schmidt der FF Wolfshain gegen 400 Teams unter Beweis stellen und die 770 Stufen des Park Inn Hotels unter voller Atemschutzausrüstung erklimmen Dort erreichte Kamerad Philipp Urbitsch mit einer Zeit von 08:06 Minuten den 28. Platz. Marco Rühlemann, welcher kurzfristig eingesprungen war, erreichte mit einer Zeit von 11:51 Minuten den 260. Platz.
Am 07.06.2019 startete dann für uns die richtige Wettkampfsaison beim 1. Lauf des Ostsachsenpokals in Steinitz. Hier gingen wir mit einer bunt gemischten Mannschaft zusammengesetzt aus einem Wolfshainer Kameraden und zwei Trebendorfer Kameraden und einem Wettkampfneuling aus den eigenen Reihen an den Start. Dort konnten wir trotz ohne Trainings des Teams den 10. Platz mit einer Zeit von 29,48 Sekunden erreichen. Weiter ging es fünf Wochen später beim 2. Lauf des Ostsachsenpokals in Lauba. Hier startete der Wettkampf wie üblich mit dem 100-Meter-Hindernisslauf. Kamerad Marco Rühlemann konnte mit einer Zeit von 19,83 Sekunden den 3. Platz hinter Paul Fiedler aus Lauba und Eric Frey aus Klein Radden erkämpfen. Im Anschluss folgte der Löschangriff. Kurz vor Ende des 1. Durchganges, begann es wie in Lauba üblich, wie aus Kannen zu gießen. Dem nicht genug, kreiste noch ein heftiges Unwetter über das Ostsächsische Oberland. Nach Rücksprache der Teamleiter und des Veranstalters, fand der 2. Lauf im Löschangriff nicht statt. So konnten wir mit unserer Zeit von 24,83 Sekunden leider nur den 7. Platz erreichen. Nach der Siegerehrung ließen wir den Abend im Gerätehaus mit gegrilltem ausklingen.
Eine Woche später stand am 21.07.2019 "Mission Titelverteidigung" bei der alljährlichen Schlauchbootregatta beim Neptunfests in Halbendorf auf dem Programm. Auch wie üblich mit Löwengesicht und leichtem Kater konnte die Stammbesetzung der letzten Jahre nicht wie gewohnt antreten. Dieses Jahr saßen Markus Stoppe, Tony Pohl, Christian Ludwig alias Kiki, Manuel Noack und unsere Nixe Constanze Krautz an Start. Die Startplätze wurden in diesem Jahr durch einen kleinen Wettkampf im Völkerball ausgefochten. Durch die Dübener Agilität der Löwen, konnten wir doch den 1. Startplatz erreichen. Mit eingesackter Poleposition konnten wir unseren Vorjahressieg leider nicht verteidigen. Gründe hierfür waren einerseits, dass Halbendorf keinen neuen Wanderpokal kaufen wollte und uns so unseren Sieg strittig machte. Des Weiteren war auch das diesjährige Trainingslager im 17. Bundesland ins Wasser gefallen und somit schwindete die Kraft in den letzten Metern. Am Ende blieb der 1. Platz ja trotzdem in der Gemeinde. Wir ärgerten uns aber nicht lange über den verpatzten Sieg, denn als Trost durften wir im neuen Musikvideo der Dorfrocker eine Pasenrolle spielen.
Zwei Wochen später konnten wir auf den heiligen Wembley-Rasen in Trebendorf nur Dank Unterstützung durch Kamerad Tom Wartenberg aus Nochten bewerkstelligen.
In der Wertung im Ostsachsenpokal erreichten wir mit einer Zeit von 27,16 Sekunden den 8. Platz. Bei der Wertung im Oldicup mit alter TS erreichten wir hinter den "getunten" TS'en den 5. Platz mit einer Zeit von 32,78 Sekunden. Im Anschluss folgte noch der Lauf auf der 100-Meter-Hindernissbahn, wo Kamerad Marco Rühlemann mit einer Zeit von 18,74 Sekunden den 1. Platz erreichte.
Erneute zwei Wochen später trugen wir unseren diesjährige Heimwettkampf anlässlich 555 Jahre Groß Düben als Kirchspielpokal aus.
Bei sonnigen Samstagswetter und so einigen "Augenringen" von der Rocknacht, wollten wir den Sieg mal wieder nach Hause holen. Leider machten uns die Trebendorfer erneut einen Strich durch die Rechnung und so erreichten wir nur den 2. Platz mit einer Zeit von 27,24 Sekunden. Auf den Plätzen drei bis fünf folgten Halbendorf, Mulkwitz und Rohne. In der Wertung alter TS kam es zu einem Wimpernschlagfinale zwischen Trebendorf und uns. Auch hier triumphierten die Trebendorfer mit einem zweizehntel Vorsprung von 28,39 Sekunden vor uns. Dahinter folgten Halbendorf sowie ein gemischtes Team aus Rohne und Mulkwitz.
Am 31.08.2019 nahmen wir das 1. Mal beim Neiße-Pokal in Skerbersdorf teil. Auch hier fehlten uns zwei Kameraden zur kompletten Mannschaft. Nicht nur uns ging es so, sondern auch unserer Nachbarwehr aus Trebendorf. Ein bestes Beispiel ist hier der Austausch von Wettkampfsportlern untereinander. Leider reichte es auch hier nicht für eine Überraschung und wir mussten uns den Trebendorfern auch hier mit einer Zeit von 26,56 Sekunden geschlagen geben. Grund hierfür war eigentlich, dass wir gedanklich schon beim Gaudischanzenspringen ins Skerbersdorfer Freibad waren. Hier schusterten wir uns spontan eine Choreographie zusammen, welche aus dazugehöriger Musik, ein geeignetes Rettungsboot und unsere Lieselotte von der Hardthöhe bestand. Am Ende war der Sprung ins kühle Nass sowie eine Platzierung im soliden Mittelfeld die Belohnung. Positiv zu erwähnen sei, dass durch die deutsch-polnische Freundschaft der Wettkämpfer beim Löschangriff uns einige Kaltgetränke günstig bereitgestellt wurden.

Am Ende sei noch zu erwähnen, dass wir bei der 1. Auflage des neuformierten Ostsachsenpokals den 9. Platz von 19 Mannschaften erreichten. Positiv für alle Wettkämpfer hervorzuheben ist die gute Zusammenarbeit der beiden Landkreise Bautzen und Görlitz, die für die gemeinsame Ausrichtung des Ostsachsenpokals verantwortlich sind.

Ein Dank gilt wie in den vergangenen Jahren den Kamerad Tom Wartenberg aus Nochten, Kamerad Danilo Krautz aus Halbendorf, Kamerad Danilo Schmidt aus Wolfshain sowie den Trebendorfer Jungzz bei der Unterstützung der Männermannschaft, ohne deren Hilfe eine kontinuierliche Teilnahme an Wettkämpfen nicht möglich gewesen wäre. Ebenfalls bedanken wir uns bei der Gemeinde Groß Düben und der Wehrleitung für die Unterstützung sowie Harald Rösch und Frank Zech für die Bereitstellung der Reisemobile.
Außerdem möchten wir uns noch beim Kaufland Löbau für die Bereitstellung des kostenlosen und köstlichen Kasten Landskron Pils bedanken, welches uns eine grandiose Heimfahrt von Lauba sicherte.
Des Weiteren wünschen sich die Kameraden des Feuerwehrsports weiterhin gute Zusammenarbeit, eine zahlreiche Unterstützung bei umliegenden Wettkämpfen sowie ein erfolgreicheres Wettkampfjahr 2020.

Gut Wehr.

Marco Rühlemann und Manuel Noack

Jahreshauptversammlung der FFw am 04.01.2019

Ehrungen 2019


Wie gewohnt fand am 01. Januarwochenende die alljährliche Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Groß Düben im Gasthof Köppen statt.
"Ich wünsche Euch und Euren Familien ein gesundes neues Jahr." so unser Wehrleiter Sven Lehmann. "Ein ereignisreiches Jahr liegt wieder hinter uns. Mit viel Engagement haben wir Einsätze sicher abgearbeitet, Veranstaltungen mit Leben gefüllt und das kameradschaftliche Miteinander gefördert. Einsatz für die Feuerwehr! Minuten später hört man den schrillen Ton der Martinshörner. Unbeteiligte Menschen sehen den Einsatzfahrzeugen nur einen Moment lang nach. Dann gehen sie wieder an die Arbeit. Bei Euch, liebe Kameradinnen und Kameraden ist das anders. Ihr tragt freiwillig Verantwortung für den in Not geratenen Mitmenschen. Ihr engagiert Euch doppelt: im Beruf und ehrenamtlich in der freiwilligen Feuerwehr. Alle opfern einen großen Teil ihrer Freizeit, um Menschen in Not und Gefahr zu helfen. Kurz: Ihr seid immer da, wenn ihr gebraucht werdet, ehrenamtlich 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr." Anschließend führte Lehmann einige Themenkomplexe, wie beispielsweise die Grundausstattung bei der damaligen Gründung, bis hin zur heutigen modernen Technik unserer Wehr an. "Genug der einleitenden Worte, Wie immer wählen wir als erstes den Versammlungsleiter. Mein Vorschlag ist Thomas Storp." Dieser übernahm die Rolle einstimmig.
Nach einer Begrüßung seinerseits und nochmaliger Verkündung der Tagesordnungspunkte, legte Sven Lehmann seinen Rechenschaftsbericht für das Jahr 2018 ab.
"Ausbildung nehmen wir sehr ernst. Wir hatten insgesamt 22 Dienste mit durchschnittlich 12,27 Kameraden und 803 Dienststunden. Folgende Lehrgänge wurden auf Kreisebene absolviert. Zum einen nahm Christian Scholz an der Truppmann Ausbildung sowie bei der Sprechfunkausbildung teil. Insgesamt rückten wir zu sieben Einsätzen aus und waren in Summe 25,3 Stunden im Einsatz." So der Wehrleiter. Nach Verkündung weiterer wichtiger Höhepunkte des vergangenen Jahres kam Sven zu seinem Schlusswort im Rechenschaftsbericht: "Als Wehrleiter kann ich derzeit auf 25 aktive Kameradinnen und Kameraden zählen. Davon sind es sogar 6 Frauen. In der Alters und Ehrenabteilung sind 18 Kameradinnen und Kameraden vertreten." so Sven Lehmann und übergab das Wort an die Jugendwartin Constanze Krautz, welche den Rechenschaftsbericht für die Jugendfeuerwehr vortrug. "Zurzeit haben wir 14 Kinder in der Jugendfeuerwehr. Insgesamt führten wir 27 Dienste durch." Sie lobte anschließend die Arbeit mit ihren Kindern und übergab das Wort an Juliane Hille. Sie trug den Rechenschaftsbericht der Kidsfeuerwehr vor. "Insgesamt zählen wir zurzeit acht Kinder in der Kidsfeuerwehr und führten elf Dienste durch." Höhepunkte für ihre Schützlinge waren zum Beispiel der Tag der offenen Tür, das Hexenbrennen oder der Lampion- und Fackelumzug am 02.Oktober 2018. Danach folgte der Rechenschaftsbericht des Feuerwehrsportes, den Manuel Noack vortrug. Er führte verschiedene Ereignisse des Jahres 2018 an und konnte auf eine erfolgreiche Saison zurückblicken wie beispielsweise das Erreichen einer neuen persönlichen Bestzeit im Löschangriff von 23,19 Sekunden oder der Silberrang für Marco Rühlemann bei den Landesmeisterschaften in Görlitz auf der 100-Meter-Hindernissbahn. Anschließend folgte der Bericht der Alters- und Ehrenabteilung durch Helmut Schönherr. Er führte einige Höhepunkte des Jahres 2018, wie z.B. die Teilnahme am Tag der offenen Tür, den gemeinsamen Dienst mit der aktiven Wehr, die Auszeichnungen für treue Dienste in Diehsa oder den gemeinsamen Jahresabschluss am Ende des Jahres an.
Der nächste Punkt auf der Tagesordnung beinhaltete die Entlastung des Vorstandes, welche einstimmig geschah.
Im Anschluss folgten die Beförderungen und Auszeichnungen.
Befördert wurden Constanze Krautz zum Hauptlöschmeister und Patrick Noack zum Oberfeuerwehrmann.
Ausgezeichnet für 40 Jahre treue Dienste wurde Christa Krautz.
Für 40 Jahre treue Dienste wurden Anneliese Noack und Adelheid Schönherr, für 50 Jahre treue Dienste wurde Helmut Krautz und für 60 Jahre treue Dienste wurde Dieter Noack bereits in Diehsa ausgezeichnet.
Nach den Auszeichnungen gab es von Bürgermeister Helmut Krautz anerkennende Worte über die Einsatzbereitschaft sowie der Mitgestaltung des Dorflebens durch unsere Wehr.
Der stellvertretende Kreisbrandmeister Gerd Preussing bedankte sich auch für die gute Zusammenarbeit mit der Groß Dübener Wehr und informierte über verschiedene Themenkomplexe aus dem Landkreis und dem Freistaat Sachsen. Gemeindewehrleiter Detlef Slabina aus Schleife lobte die gute Zusammenarbeit aller Wehrleiter der Verwaltungsgemeinschaft und gab einen Ausblick über Vorhaben in der Gemeindefeuerwehr im Jahr 2019.

Zum Abschluss übernahm Sven Lehmann noch einmal das Wort: "Liebe Kameradinnen und Kameraden, auf Eure Leistungen für das Allgemeinwohl könnt ihr alle mit Recht stolz sein. Eurem selbstlosen Engagement zolle ich höchsten Respekt und bin stolz auf jede einzelne und jeden einzelnen von Euch. Danke für Eure Einsatzbereitschaft. Ich bedanke mich auch ganz herzlich bei Euren Familien. Ein Dank gilt auch den Wehren des Kirchspiels Schleife für die gute Zusammenarbeit. Bei unserem Bürgermeister Helmut Krautz, den Gemeinderäten und dem stellvertretenden Kreisbrandmeister Gerd Preussing bedanke ich mich im Namen aller Kameradinnen und Kameraden für Ihre Unterstützung und Zusammenarbeit. Wie ihr alle wisst, wünschen wir uns für die Zukunft einen MTW für beide Feuerwehren der Gemeinde Groß Düben. Damit soll die Jugendarbeit, der Feuerwehrsport und der Transport zu Einsätzen und Veranstaltungen sichergestellt werden. Wir haben uns diesen Wunsch gründlich überlegt und wissen auch um die finanzielle Belastung für die Gemeinde. Angesichts der vielen Aufgaben, die die Kameradinnen und Kameraden selbstlos übernehmen, stellt dieses Fahrzeug eine große Entlastung bei der Erfüllung dar. Deshalb bitte ich den Bürgermeister und die Gemeinderäte sich für den Erwerb eines MTW"s einzusetzen. Möge unser Wunsch zeitnah in Erfüllung gehen.
Gut Wehr."

Manuel Noack

Fotos Brand am 15.10.2016 - Schaumeinsatz

Fotos Brand am 15.10.2016 - Nachkontrolle

Ankunft des TSF-W in Groß Düben

Offizielle Einweihung des neuen Fahrzeuges

Feuerwehr-News

exklusiv von

Manuel Noack

Rauchmelderpflicht

im Bundesland Sachsen

ab 01.01.2016

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